Wenn man Wismar wirklich verstehen will, reicht es nicht, im Rathaus zu sitzen – man muss raus. Gestern war ich von 9 Uhr bis 22 Uhr unterwegs. Hier ist mein kleiner „Tour-Bericht“ für euch:
• Start bei der LINDAL Dispenser GmbH: Ich bin froh, dass dieser Global Player das ehemalige Werk von Eppendorf erworben hat und hier demnächst wichtige Arbeitsplätze schafft. Wir durften schon mal reingucken, bevor es offiziell losgeht. Mein Tipp: Falls ihr derzeit auf Jobsuche seid – behaltet die Anzeigen im Auge oder schickt eine Initiativbewerbung. Ich drücke euch die Daumen! 😉
• Ab zum Hafen: Einweihung vom Brunkowkai. Kleiner Sidefact: Friedrich-Wilhelm Brunkow war von ca. 1921 bis 1945 der Hafendirektor von Wismar. 8,5 Millionen Euro hat die Sanierung gekostet, aber es hat sich gelohnt. Schicke Liegeplätze, Drehliegen für den Sonnenuntergang und eine coole Ergänzung für unseren Hafen. Bitte haltet es sauber und fallt nicht ins Wasser! 😉
• Tacheles im Ökologischen Schulungszentrum: Die „Regionale Liga“ hatte uns Kandidaten eingeladen. Wir haben über Kita-Plätze, die Pflege vor Ort und echte Teilhabe gesprochen. Mein Ding: Wir brauchen weniger Papierkram und mehr Lösungen, die bei den Menschen ankommen. Ob Kita-Qualität oder Hilfe für Menschen mit Behinderung – das darf nicht an der Bürokratie scheitern. Wir müssen als Stadt endlich mehr „Ermöglicher“ sein.
• Zum „Runterkommen“ zu den Einwohnern von Hoben: Für alle, die es nicht wissen: Auch dieses wunderschöne, historische Dorf direkt an der Bucht ist ein Stadtteil von Wismar. 😉 Ein toller Abschluss für einen intensiven Tag.
Fazit vom Tag: Müde Beine, aber den Kopf voller Ideen. Wismar hat viele verschiedene Herausforderungen – und jede einzelne ist es wert, angepackt zu werden.
Habt Ihr auch Interesse an einem Gespräch? Schreibt mir einfach!




